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Panikattacken und Sport

Sport und Fitness bei Panik und Panikattacken

Viele derjenigen die von Panikattacken und Ängsten betroffen sind, werden die Reaktion kennen: man zieht sich häufiger zu Hause zurück und schont sich. Sportliche Betätigung wird häufig weniger und man verliert Kondition. Leider haben auch diejenigen, die früher viel Sport gemacht und dann irgendwann die Panikstörung bekommen haben, den Sport aus Angst vor dem Auftreten der Paniksymptome eingestellt. Dies ist allerdings - wie man sich denken kann - genau die falsche Strategie. Für das allgemeine Wohlbefinden und auch zur Behandlung von Angst und Panik ist es außerordentlich wichtig, daß man sih regelmäßig bewegt. Dies gilt natürlich auch ganz allgemein für alle sitzenden Berufe.

Schonung verstärkt die Panikneigung

Schont man sich mehr und mehr führt dies zu mangelnder körperlicher Fitness, was die Panikneigung noch verstärkt. Daher gilt es die Kondition wieder aufzubauen. Hierzu sollten Sie, wenn Sie bereits konditionell abgebaut haben bzw. auch früher wenig Sport gemacht haben, mit täglichen Spaziergängen beginnen. Gehen Sie täglich mindestens 30 Minuten. Wenn Ihnen das nichts mehr ausmacht, können Sie langsam auf Walking, d.h. schnelles Gehen und später auf Joggen (gegebenenfalls im Intervalltraining) übergehen. Wenn Sie ohnehin noch recht fit sind, dann achten Sie darauf, daß Sie mit der sportlichen Betätigung nicht nachlassen.

Die vermehrte Bewegung führt dazu, daß Sie insgesamt fitter und selbstbewußter werden. Man hat inzwischen bei Depressionspatienten herausgefunden, daß die regelmäßige körperliche Bewegung zumindest bei leichten bis mittelschweren Depressionen dieselbe Wirkung haben kann, wie Psychopharmaka.

Abgesehen davon fördern Sie natürlich Ihre Gesundheit und Gesunderhaltung durch die Kräftigung Ihres Herzmuskels, die Verbesserung der Sauerstoffzufuhr und die Bildung neuer Blutgefäße.

Sport und Aktivität bei Agoraphobie

Insbesondere Menschen mit Agoraphobie schränken Ihre Aktivitäten immer mehr ein, weil sie sich am liebsten zu Hause zurückziehen, um sich nicht den Situationen aussetzen zu müssen, die üblicherweise Angst erzeugen, wie z.B. der Einkauf in Supermärkten, das Bahn- oder Autofahren oder das Fliegen im Flugzeug. Dieser Rückzugstendenz sollte man aktiv entgegensteueren und zwar mit sportlichen und sozialen Aktivitäten. Alles das, was früher für Sie wichtig war und jetzt durch Angst und Panik eingeschränkt wurde, sollten Sie aktiv wiedererobern. Das dies keine einfache Aufgabe ist, liegt auf der Hand. Versuchen Sie dennoch viele Dinge außerhalb des Hauses zu machen und bauen Sie sich einen Schritt für Schritt Plan auf.

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