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Meditation bei Panik

Meditation gegen Panikattacken

Meditation gegen Panik und Streß

Meditieren hilft beim Umgang mit Panikattacken

Von Panik und Panikattacken Betroffenen fehlt es an der Fähigkeit, sich selbst zu steuern und zu beruhigen. Sie werden von ihren Gedanken und Gefühlen überwältigt. Die Fähigkeit der Selbstregulation muß erst einmal wieder bzw. neu erlernt werden. Hierbei hilft regelmäßige Meditation.

Meditieren hilft gegen Panik

Mittlerweile ist auch wissenschaftlich anerkannt, daß die Meditation sich positiv auf die Gesundheit auswirkt. Während der Meditation sinken Blutdruck und Puls, die Gehirnwellen verändern sich und machen das Gehin ruhiger und gleichzeitig leistungsfähiger. Die Veränderung der Gehirnwellen ist mittlerweile medizinisch nachgewiesen. Hierzu hat man in diversen Experimenten Meditationserfahrene an EEG Geräte angeschlossen und signifikante Änderungen der Gehirnwellen erkannt. Hiermit ist nachgewiesen, daß Meditation den Körper in einen Entspannungszustand versetzt.

Gleichzeitig wirkt die Meditation positiv gegen die Angst. So hat man nachgewiesen, daß Menschen, die regelmäßig meditieren, weniger auf Angstauslöser reagieren und Depressionen gemindertet werden können.

Darüber hinaus verbessert sich das Allgemeinbefinden massiv. Die allgemeine Stimmung steigt, man ist besser gelaunt, macht sich weniger Sorgen und hat mehr Energie. Auch die Schlafqualität wird positiv beeinflußt. Gleichzeitig macht Meditation einfach ausgeglichener und glücklicher, da man lernt, negative Emotionen, Gedanken und Streß loszulassen.

Meditationsübung gegen Panik

Bei der Meditation "Gedanken-Wolken" geht es darum, besser mit Gedanken umzugehen. Gerade diejenigen, die von Panik und Panikattacken betroffen sind, kennen die bohrenden und jagenden Gedanken und die Angst vor der Angst. Um gelassener mit seinen eigenen Gedanken umgehen zu können, sollte man sich in der Meditation üben. Man wird nach und nach erkennen, daß Gedanken flüchtig und sehr veränderlich sind. Die Meditation "Gedanken-Wolken" nimmt das Thema unmittelbar auf, denn bei den meisten Meditierenden hört der Gedankenstrom auch während der Meditation nicht auf. Das wird sich vermutlich mit der Zeit ändern.

Der Ort der Meditation ist jedem selbst überlassen und für diese Meditationsform der Gedanken-Wolken gibt es keine Einschränkungen. Die Meditation kann wahlweise im Sitzen oder im Liegen durchgeführt werden.

Nun aber zur Meditationsanleitung: 10 Minuten sind für diese Meditation ideal. Die Tageszeit ist egal. Aber vielleicht ist gerade der Abend zum Abschalten die beste Tageszeit:

Setzen Sie sich oder legen Sie sich hin. Halten Sie im Sitzen den Rücken und den Nacken gerade. Versuchen Sie sich zu entspannen. Schließen Sie die Augen leicht und schauen vor sich an den Boden. Die Hände ruhen im Schoß bzw. auf der Unterlage. Atmen Sie ruhig in den Bauch. Lassen Sie etwaige Verspannungen los. Zählen Sie den Atem von 1-10, ohne ihn zu verändern. Taucht ein Gedanke auf, sagen Sie sich einfach "Gedanke" oder stellen sich eine Wolke vor, auf der "Gedanke" steht. Dann kann man die Wolke am Horizont gleiten lassen und irgendwann wird die Wolke wieder aus dem Blickfeld verschwinden. Weitere, neue Gedanken setzt man auf neue Wolken. So lernt man die Vergänglichkeit von Gedanken kennen.

Wenn man diese Meditation regelmäßig übt, wird man mehr und mehr erkennen, wie flüchtig die Gedanken sind. Dadurch relativieren sich die Gedanken auch im Alltag. Dies gilt auch für die schlimmen Angstgedanken.

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