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Panikattacken Selbsthilfe - Woche 3 - Fit

Fitness verbessern / Sport gegen Angst

Nachdem wir in der ersten Woche die Bestandsaufnahme der Ängste vorgenommen haben und hoffentlich seit der 2. Woche eine oder mehrere Entspannungsmethoden nutzen, wollen wir in der dritten Woche einen Schwerpunkt auf die Fitness setzen. Fitness und Sport können aktiv gegen die Angst helfen. Mittlerweile gibt es Studien die nachweisen, daß regelmäßiger Ausdauersport ein wirksames Mittel gegen Angst und Depressionen sind. Tatsächlich findet durch die sportliche Betätigung eine Neuverknüpfung im Gehirn statt, die dazu führt, daß man resistenter gegen Angst und Depressionen wird. Regelmäßiger Ausdauersport ist damit so wirksam, wie die Anwendung von Psychopharmaka, jedenfalls bei leichten Depressions- und Angststörungen. Was folgt daraus: beginnen Sie mit sportlicher Betätigung, wenn Sie das noch nicht getan haben. Welche Sportart Sie sich aussuchen, bleibt Ihnen überlassen. Natürlich ist das Joggen immer noch die einfachste und vielleicht auch effektivste Ausdauersportart. Als Laufanfänger fangen Sie langsam an. Bei gesundheitlichen Problemen sollte man vorher auch noch einen Arzt befragen. Ansonsten steht dieser sehr wirksamen Strategie gegen die Angst nichts mehr entgegen. Wichtig: Fangen Sie gleich morgen an und halten Sie durch!

Ernährung

Jeder weiß mittlerweile, daß die Ernährung nicht nur einen wichtigen Beitrag zur körperlichen Gesundheit, sondern auch zur psychischen Gesundheit leisten kann. Bei vielen Angstpatienten hat man auch erkannt, daß falsche Eßgewohnheiten und ungesunde Ernährung Angstsituationen zumindest begünstigen kann. Zunächst sollte man darauf achten, daß man nicht unterzuckert, d.h. regelmäßig ist und auch trinkt. Wenn man sich nämlich in einen Unterzuckerungszustand bringt, kann es sein, daß die Schwelle für eine Panikattacke erheblich niedriger liegt, als sonst. Weiterhin sollte man auf eine ausgewogene Ernährung achten. Vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung durch Obst, Gemüse und Ballaststoffe tragen zum Wohlbefinden bei.

Alkohol, Drogen etc.

Angst kann auch durch Alkohol und Drogen befördert werden. Deswegen Finger weg von jeglichen Drogen, auch wenn sie vielleicht zunächst zu einer Beruhigung führen. Langfrisig senken Drogen die Schwelle der Angst. Vielfach sind durch Drogeneinnahmen Angsterkrankungen erstmals ausgebrochen. Was den Alkohol angeht: dringend reduzieren, falls man zuviel trinkt. Denn auch der Alkohol wirkt wie viele anderen Drogen zwar zunächst beruhigend, bringt aber den Körper auch aus dem Gleichgewicht.

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Zusammenfassung der dritten Woche

Also: ab dieser Woche bitte sowohl die Entspannungsmethoden fortführen als auch mit dem Fitnessaufbau beginnen. Auch wenn die Erfolge, d.h. weniger Angst, auch in dieser Woche noch auf sich warten lassen werden, sollte man auf jeden Fall dran bleiben. Denn nur durch die konsequente Veränderung der derzeitigen Verhaltensmuster läßt sich die Angst langfristig besiegen.